Theater/Kleinkunst

Samstag | 26.09.2026 | 10 bis 17 Uhr
KICK-OFF WORKSHOP
Ein neues Schauspielprojekt für Menschen mit und ohne Behinderung
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Im Herbst startet das nächste große Projekt der Theaterwerkstatt im Bruchwerk Theater unter der Leitung von Schauspieler Jan Sabo. Dafür sucht das Bruchwerk Theater Menschen ab 16 Jahren, die Lust haben, gemeinsam Theater zu machen – mit und ohne Behinderung, mit viel Bühnenerfahrung oder ganz ohne.
Welches Stück miteinander auf die Bühne gebracht wird, soll noch nicht verraten werden. So viel aber schon: Es geht um große Fragen. Um das Leben und den Tod, um Wünsche, Hoffnung und die ziemlich menschliche Sehnsucht danach, dass irgendjemand da draußen unsere Nachrichten empfängt.
Los geht es mit einem Kick-Off-Workshop am 26. und 27. September 2026. Beide Termine haben dasselbe Programm, Interessierte müssen also nur an einem der beiden Tage teilnehmen. Dort können sie den Regisseur Jan, das Projekt und die Arbeitsweise kennenlernen, ausprobieren, mitspielen und anschließend entscheiden, ob sie dabei sein möchten.
Vorerfahrung braucht man nicht. Entscheidend ist die Lust, sich auf ein Ensemble, auf gemeinsames Ausprobieren und auf eine ungewöhnliche Theaterreise einzulassen. | HINWEIS: Das Projekt richtet sich ausdrücklich an Menschen mit und ohne Behinderung. Die neuen Räume des Bruchwerk Theaters in der St.-Johann-Straße 7 sind barrierearm zugänglich. Der Eingang ist über eine Rampe erreichbar, Proben- und Veranstaltungsräume sowie Toiletten sind ebenerdig zugänglich und es gibt rollstuhlgerechte Toiletten. Auch das Obergeschoss mit dem Aufführungsraum kann neben der Treppe barrierefrei erreicht werden.
Bruchwerk Theater Siegen, St. - Johann-Straße 7
0271 809 18 968
(ID 63679) Veranstalter: Bruchwerk Theater



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Verschiedenes

Samstag | 26.09.2026 | 17 - 23 Uhr
Nachtfrequenz26
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Die landesweite Jugendkulturveranstaltung Nachtfrequenz26" findet am Samstag, 26. September, von 17 bis 23 Uhr im Jugendzentrum „NoLimits" am kmd in Dahlbruch statt. Veranstaltet wird der Abend vom Verein Push und dem Kinder- und Jugendbüro der Stadt Hilchenbach. Auf dem Programm stehen Rap, Poetry, Techno, Hip-Hop, Dancehall, Poetry Slam und Lesungen. Die Veranstaltung versteht sich als offener
Raum für unterschiedliche Formen von Jugendkultur. Ob Musik machen, Texte schreiben, tanzen, Content produzieren, auftreten oder einfach mit Freunden eine gute Zeit verbringen: Jede und jeder soll einen Platz finden können. Unter andrem engagierten sich Jugendliche aus den Technik AGs von Gymnasium Stift Keppel und der CarlKraemer-Realschule. Auftritte von unter anderem Basskopf, Tif und der Lesung
ohne Namen sind geplant. Zudem sind eine offene Bühne, Storytelling-Angebote und Rückzugsbereiche vorgesehen.
Ein Creative-Writing-Workshop mit Wortwechsel läuft von 17 bis 19 Uhr. Dafür ist eine Anmeldung über www.kjbangebote.de erforderlich. | HINWEIS: Die Nachtfrequenz26 richtet sich an Jugendliche ab zwölf Jahren; der Eintritt ist frei.
Jugendzentrum "No Limits", Bernhard-Weiß-Platz 4, Hilchenbach
(ID 64074) Veranstalter: Kinder- und Jugendbüro Stadt Hilchenbach, Push e.V.



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Samstag | 26.09.2026 | 13.00 Uhr
Walk for Freedom
Schweigemarsch gegen sexuelle Ausbeutung und Menschenhandel
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Sklaverei in Deutschland ist real! Besonders Frauen und Mädchen werden in der Prostitution ausgebeutet. Sie erleiden Zwang und Gewalt, können sich meist alleine nicht aus den Machtstrukturen und Abhängigkeiten befreien. Und dennoch ist Sexkauf in unserem Land normal geworden - das müssen wir ändern! Gemeinsam demonstrieren wir deshalb in vielen Städten Deutschlands für einen politischen und gesellschaftlichen Wandel. Wir fordern die Einführung des Nordischen Modells, welches Betroffene Entkriminalisiert und Ausstiegshilfen bietet sowie die Nachfrage bestraft.
Der Walk for Freedom setzt ein Zeichen für Freiheit und Veränderung! | HINWEIS: Die Teilnehmenden tragen schwarze Kleidung und einen schwarzen Regenschirm. Für das Ende der Veranstaltung sollte ein (vorher verborgenes) buntes Tuch bereitgehalten werden oder/und ein buntes Shirt unter der schwarzen Oberbekleidung getragen werden.
Über die Anmeldung bei Eventbrite erhält man weitere Informationen!
Auf der Siegbrücke - gegenüber dem Drogeriemarkt d, Bahnhofstraße 5, Siegen
(ID 63903) Veranstalter: imago Dei



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Samstag | 26.09.2026 | 14.00 Uhr
Backtag in Oberholzklau
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Am Samstag, 26. September, heizen die Kuchen- und Backteams des Heimatvereins in Oberholzklau ihren Backes an. In traditioneller Handarbeit werden Leckereien gezaubert. Angeboten werden neben dem klassischen Schanzenbrot auch ein knuspriges Mehrkornbrot. Für die süße Fraktion werden verschiedene Varianten von Streuselkuchen (klassisch, Pudding, Aprikosen/Kirschen und Pflaumen) sowie Zimt- bzw. Marzipankringel gebacken. Die Backwaren können am Samstag, 26. September, von 14 - 15 Uhr abgeholt werden. Zudem laden die Backteams dazu ein, noch ein wenig zu verweilen. Dazu werden auch Kaffee und hausgemachter Kuchen im Außengelände oder in den gemütlichen oberen Räumen des Backes angeboten. | HINWEIS: Um eine Vorbestellung bis spätestens 22. September unter Tel.: 027342100 oder per E-Mail: HuV.Oberholzklau@web.de wird gebeten.
Verkauf erfolgt solange der Vorrat reicht.
Backes Oberholzklau, Am Löh 16, Freudenberg
(ID 63996) Veranstalter: Heimatverein Oberholzklau



Theater/Kleinkunst

Sonntag | 27.09.2026 | 10 bis 17 Uhr
KICK-OFF WORKSHOP
Ein neues Schauspielprojekt für Menschen mit und ohne Behinderung
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Im Herbst startet das nächste große Projekt der Theaterwerkstatt im Bruchwerk Theater unter der Leitung von Schauspieler Jan Sabo. Dafür sucht das Bruchwerk Theater Menschen ab 16 Jahren, die Lust haben, gemeinsam Theater zu machen – mit und ohne Behinderung, mit viel Bühnenerfahrung oder ganz ohne.
Welches Stück miteinander auf die Bühne gebracht wird, soll noch nicht verraten werden. So viel aber schon: Es geht um große Fragen. Um das Leben und den Tod, um Wünsche, Hoffnung und die ziemlich menschliche Sehnsucht danach, dass irgendjemand da draußen unsere Nachrichten empfängt.
Los geht es mit einem Kick-Off-Workshop am 26. und 27. September 2026. Beide Termine haben dasselbe Programm, Interessierte müssen also nur an einem der beiden Tage teilnehmen. Dort können sie den Regisseur Jan, das Projekt und die Arbeitsweise kennenlernen, ausprobieren, mitspielen und anschließend entscheiden, ob sie dabei sein möchten.
Vorerfahrung braucht man nicht. Entscheidend ist die Lust, sich auf ein Ensemble, auf gemeinsames Ausprobieren und auf eine ungewöhnliche Theaterreise einzulassen. | HINWEIS: Das Projekt richtet sich ausdrücklich an Menschen mit und ohne Behinderung. Die neuen Räume des Bruchwerk Theaters in der St.-Johann-Straße 7 sind barrierearm zugänglich. Der Eingang ist über eine Rampe erreichbar, Proben- und Veranstaltungsräume sowie Toiletten sind ebenerdig zugänglich und es gibt rollstuhlgerechte Toiletten. Auch das Obergeschoss mit dem Aufführungsraum kann neben der Treppe barrierefrei erreicht werden.
Bruchwerk Theater, St. - Johann-Straße 7, Siegen
0271 809 18 968
(ID 63680) Veranstalter: Bruchwerk Theater



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Ausstellungen

19.09.2025 bis 27.09.2026
Di. bis So. und Feiertage 11 bis 18 Uhr / Do. bis 20 Uhr
End User
Cory Arcangel
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Cory Arcangel ist Künstler, Komponist, Kurator und Unternehmer. Seit Ende der 1990er Jahre beschäftigt er sich mit den Möglichkeiten auf digitalen Technologien basierter Kunst. In seinen Arbeiten setzt er sich mit Netzkunst, Internet- und Popkultur, experimenteller Musik sowie der Unterhaltungsindustrie auseinander. Arcangel wurde für seinen ganz eigenen künstlerischen Zugriff auf alte und neue digitale Technologien bekannt. Dabei sind die jeweiligen Medien immer Thema und Gegenstand zugleich. Mit einem fast archäologischen Ansatz untersucht er ihre Strukturen und „hackt” die visuelle Sprache von Software, Videospielen, sozialen Medien und maschinellem Lernen. Die Ausstellung „End User“ bildet eine Schnittstelle zwischen Innen- und Außenraum, statischen und dynamischen LED-Screens, medialer und räumlicher Erfahrung, sowie kunsthistorischer und kommerzieller Bildproduktion. Sie spiegelt den Zustand und die Effekte gegenwärtiger Bildproduktion wider. Wie der Titel bereits andeutet, steht dabei die Frage nach dem Endnutzer des Ausgangsmaterials sowie seiner künstlerischen Übersetzung im Mittelpunkt der Präsentation. Kuratiert von Thomas Thiel
Museum für Gegenwartskunst, Unteres Schloss 1, Siegen
0271 405 77 10
(ID 61517) Veranstalter: Museum für Gegenwartskunst Siegen



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21.03.2026 bis 27.09.2026
Di, Mi, Do, Fr, Sa + So: 10 bis 17 Uhr
Willkommen
Ausstellung zum neuerworbenen Renaissance-Deckelpokal
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Mit dem neu erworbenen Renaissance-Deckelpokal präsentiert das Siegerlandmuseum einen der bedeutendsten Neuzugänge der letzten Jahrzehnte und ein weiteres Highlight im Oberen Schloss. Entstanden um 1581 in der renommierten Nürnberger Werkstatt des Goldschmiedemeisters Hans I. Rappolt, vereint der prunkvolle Pokal höchste Handwerkskunst mit einem engen Bezug zu Siegen und dem Siegerland: Auftraggeber war Valentin von und zu der Hees, Sohn des gleichnamigen nassauischen Amtmanns von Siegen und später Komtur des Johanniterordens in Rothenburg ob der Tauber. Die Ausstellung rückt den reich verzierten Pokal in den Mittelpunkt und folgt seiner spannenden Reise durch mehrere Jahrhunderte europäischer Geschichte.
Siegerlandmuseum im Oberen Schloss Siegen, Burgstraße 5, Siegen
+49 (0) 271 230 410
(ID 62658) Veranstalter: Siegerlandmuseum



Externe Links: [Ausstellung zum neuerworbenen Renaissance-Deckelpokal Veranstaltungs-Homepage][Link zur Adresse][Veranstalter-Link]

10.05.2026 bis 27.09.2026
Di. bis Fr., 10 - 17 Uhr
Friedrich Wilhelm Bäcker
Visionen einer Vergangenheit
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Die Ausstellung erschließt erstmals das Werk des bislang kaum bekannten Siegerländer Fotopioniers Friedrich Wilhelm Bäcker (1858–1940). Wie eine Zeitkapsel öffnen seine Aufnahmen den Blick auf das Siegerland der 1910er Jahre. Bäckers vielfältige Motive reichen von Porträts von Menschen und Objekten über künstlerische Naturaufnahmen bis hin zu Szenen an der Schnittstelle zwischen Landidyll und industrieller Moderne. Wer war Friedrich Wilhelm Bäcker – und warum fotografierte er? Welche Geschichten erzählen seine Bilder? Diesen Fragen widmet sich die Ausstellung. An ausgewählten Exponaten kommt zudem generative KI zum Einsatz und regt dazu an, über die Grenzen von Realität und Interpretation nachzudenken.
Siegerlandmuseum, Oberes Schloss 2 / Burgstraße, Siegen
+49 (0) 271 230 410
(ID 62664) Veranstalter: Siegerlandmuseum



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21.08.2026 bis 18.10.2026
Di. - Sa.: 14.00 - 18.00 Uhr | So. & feiertags 11.00 - 13.00 Uhr + 14.00 - 18.00 Uhr
Verplant - Julian Irlinger
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In „Verplant“ zeigt Julian Irlinger die Animationsfilme The Curtain of Time (2025) und Chronotopia (2026) sowie eigens gestaltete Laternen. Die Filme thematisieren Stadt, Architektur und gesellschaftliche Vorstellungen von Fortschritt. In Endlosschleifen treffen Planung, Veränderung und Nostalgie aufeinander.
Irlinger greift dabei die Bildsprache von Animations- und Lehrfilmen der Nachkriegszeit auf, deren scheinbar einfache Formen stets auch gesellschaftliche Werte vermittelten. Die Laternen übertragen diese Auseinandersetzung in den Ausstellungsraum und verbinden Architektur, pädagogische Anleitung und tradierte Vorstellungen vom Wohnen.
Begleitend entwickelt oxfordberlin ein Screeningprogramm zu den Verbindungen von Stadtraum, Architektur und künstlerischer Produktion.
| HINWEIS: Laufzeit: 21.8.–18.10.2026
Städtische Galerie Haus Seel, Kornmarkt 20, Siegen
+49 (0)271 21624
(ID 63760) Veranstalter: Kunstverein Siegen



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06.09.2026 bis 31.10.2026
Mo. bis Fr. 10 - 18 Uhr / Sa. 10 - 16Uhr
Wolfgang in der Wiesche: IRRATIONAL
two brain halves communicating – and coming to a conclusion
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Unter dem Titel IRRATIONAL – two brain halves communicating – and coming to a conclusion stellt Wolfgang in der Wiesche vom 6. September bis 31. Oktober 2026 in der Art Galerie in Siegen Malerei aus. Wolfgang in der Wiesche ist ein multidisziplinärer, international arbeitender Künstler, der in den Medien Malerei, Grafik, Fotografie, Installation/ Medienkunst und Komposition/ Musik arbeitet. IRRATIONAL geht zurück auf ein Projektvorhaben in der Wiesches aus der Corona-Zeit, das vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW gefördert wurde. Sein ursprünglicher Titel lautete: FEAR NO FEAR – IMPOSITIONeS – über das Irrationale. Die einfache These: Malerei ist irrational. Paradox scheint, in der Zeit gesellschaftlicher Polarisierungen das Irrationale zu feiern. Das Interesse gilt der Wahrnehmung. Durch Un-Sinn ‚die Sinne schärfen‘ (nicht die Waffen!). Das Irrationale als erkenntnisstiftende Kraft zu feiern. So theoretisch und politisch das klingt, so frei, farbig und lebendig ist das Thema im Werk in der Wiesches malerisch umgesetzt. In seinen Bildern begegnen sich Humor und Abgrund, Ordnung und Chaos, Ernsthaftigkeit und spielerischer Unsinn. Klänge und Rhythmen und musikalische Strukturen sind wesentliche Träger der Bildwelten. Diese oszillieren zwischen Figuration und Abstraktion, zwischen erzählerischen Fragmenten und offenen Bedeutungsräumen. Sie laden ein, nicht sofort verstehen zu wollen, sondern wahrzunehmen – mit den Augen, dem Körper und der Imagination. So wird daraus eine Einladung zum Erlebnis, die produktive Kraft des Nicht-Wissens und der Mehrdeutigkeit zu entdecken. Wolfgang in der Wiesche plädiert für die Freiheit des Unberechenbaren und für eine Kunst, die ihre gesellschaftliche Wirkung gerade aus ihrer sinnlichen Widerständigkeit bezieht. IRRATIONAL – two brain halves communicating – and coming to a conclusion ist eine Feier freien Denkens, des Denkens von Freiheit, des Zufalls, des Irrtums, der Fantasie.
Art Galerie, Fürst-Johann-Moritz-Str. 1, Siegen
0271/339603
(ID 63351) Veranstalter: Art Galerie



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13.09.2026 bis 29.11.2026
Mi, Do, Fr, Sa + So: 14 - 18 Uhr
Unterwegs in Namibia mit Guido Kettner
Bunte Einblicke in spannenden Lebenswelten und ein Blick auf einen dunklen Aspekt deutscher Geschichte
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Namibia ist ein Land voller landschaftlicher Kontraste und kultureller Vielfalt. Zugleich ist seine Geschichte eng mit Deutschland verbunden. Die neue Sonderausstellung im Museum Wilnsdorf verbindet eindrucksvolle Fotografien mit einem wichtigen Kapitel deutsch-namibischer Geschichte. Vom 13. September bis 29. November 2026 zeigt Fotograf Guido Kettner Aufnahmen aus dem südwestafrikanischen Land.
Die Ausstellung „Unterwegs in Namibia mit Guido Kettner“ macht die Schönheit Namibias sichtbar und lenkt zugleich den Blick auf die deutsche Kolonialgeschichte. Von 1884 bis 1915 stand das heutige Namibia als Deutsch-Südwestafrika unter deutscher Herrschaft. Diese Zeit war geprägt von Enteignung, Ausbeutung und Gewalt. Besonders die Herero und San litten unter der Kolonialherrschaft. Nach dem Ersten Weltkrieg übernahm Südafrika die Verwaltung, 1990 wurde Namibia unabhängig.
Seit vielen Jahren nimmt Guido Kettner die Besucherinnen und Besucher des Museums Wilnsdorf mit auf außergewöhnliche Reisen. Nach Ausstellungen über Kanada, Alaska, Grönland und afrikanische Nebelwälder eröffnet er nun einen einfühlsamen Blick auf Namibia. Seine Fotografien zeigen beeindruckende Landschaften, eine vielfältige Tierwelt und den Alltag der Menschen. Zu sehen sind unter anderem San, Herero, Himba und Ovambo. Die Aufnahmen begegnen den Menschen und ihren Lebenswelten mit Respekt und großer Nähe.
Die fotografische Reise führt durch die Kalahari, die Namib – die älteste Wüste der Welt – und das namibische Bergland bis zum Königsstein, dem höchsten Gipfel des Landes. So entsteht ein facettenreiches Bild von Namibias Landschaften, Kulturen und Menschen.
Ergänzt wird die Ausstellung durch „Geteilte Geschichte – die Kolonialzeit und ihre Auswirkungen in Namibia und Deutschland“ von Studierenden der Universität Siegen. Sie beleuchtet die historischen Verflechtungen und deren Folgen bis in die Gegenwart.
Museum Wilnsdorf, Rathausstr. 9, Wilnsdorf
02739/802211
(ID 63662) Veranstalter: Museum Wilnsdorf



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25.09.2026 bis 08.11.2026
Mi., Sa., So., jeweils 14 – 17 Uhr
Bruno Obermann: „Von mir aus“
Malerei
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Der Netpher Künstler Bruno Obermann, der seine Kunst seit über 40 Jahren auch international ausstellt, zeigt in dieser Schau neueste Arbeiten sowie erstmals Bilder aus den 80er Jahren, die in jüngster Zeit überarbeitet und/oder ergänzt und fortgeführt wurden. Aufgrund der historischen Räumlichkeiten sind diesmal vorwiegend kleinformatige Exponate zu sehen, die aber dadurch trotzdem an Dynamik und Kraft nichts verlieren.
Der Mannheimer Kunsthistoriker Dr. Helmut Orpel erwähnt insbesondere den „sehr authentischen Charakter der Kunst Obermanns und hebt deren Grundlage auf der Basis hart erarbeiteter Erfahrungen mit Farbe, Form und Material“ hervor. Die Spontanität bleibe für den Betrachter spür- und erlebbar, wobei keines der Bilder vollständig enträtselt werden könne, das Kolorit dominiere und das freie Spiel der Kräfte, welches sich aus dem Wechselspiel der Farbe, der stofflichen Substanz und der Form ergibt.
4Fachwerk Mittendrin Museum Freudenberg, Mittelstraße 4-6
02734/7223
(ID 63847) Veranstalter: 4FACHWERK Museum Freudenberg e.V.



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