Theater/Kleinkunst

Samstag | 17.10.2026 | 20 Uhr
CAVEMAN
Du sammeln, ich jagen!
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Der Amerikaner Rob Becker schrieb mit CAVEMAN das erfolgreichste Solo-Stück in der Geschichte des Broadways. Nachdem CAVEMAN in den Vereinigten Staaten von einem Millionen-Publikum bejubelt wurde, feiert der moderne Höhlenmann weltweite Erfolge. Seit Sommer 2000 begeistert die Kult-Comedy auch in Deutschland alle, die eine Beziehung führen, führten oder führen wollen. CAVEMAN wirft einen ganz eigenen Blick auf die Beziehung zwischen Mann und Frau. Im "magischen Unterwäschekreis" begegnet Tom, der sympathische Held im Beziehungsdickicht, seinem Urahn aus der Steinzeit, der ihn an Jahrtausende alter Weisheit teilhaben lässt: Männer sind Jäger und Frauen sind Sammlerinnen. Eine Tatsache, die die menschliche Evolution bis heute nicht hat ändern können. Was der Durchschnitts-Mann schon immer vermutet hat, weiß Tom nun aus erster Hand und fragt sich: "Warum betrachten wir Frauen und Männer nicht einfach als völlig unterschiedliche Kulturen? Mit verschiedenen Sprachen, verschiedenen Verhaltensweisen und verschiedener Herkunft?" Von dieser Erkenntnis beflügelt, analysiert Tom das befremdliche Universum der Sammlerinnen: Diese geheimnisvolle Welt von besten Freundinnen, Einkaufen und Sex. Mit immensem Mitteilungsbedürfnis und trockenem Humor und ironischen Blick beobachtet Tom auch die Lebensweise des Jägers. Er enthüllt, welche Erfüllung "Rumsitzen, ohne zu reden" bedeuten kann, warum Männer durch das Fernsehprogramm zappen müssen und dass eine Unterhaltung unter Jägern mit den Worten "Lass uns in den Keller gehen, Sachen bohren" beginnt und gleichzeitig endet. CAVEMAN ist Vergnügen pur: Ein Jeder erkennt sich wieder, garantiert. Paare sehen sich an und sagen "Genau wie Du". Das Stück macht süchtig, Rekorde wie: "Ich war zehn mal in der Vorstellung" sind keine Seltenheit. Ein funkenschlagendes "One man"-Spektakel mit viel Humor und durchaus Tiefgang" so die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, und die Meinung der TAZ: "Der CAVEMAN ist nicht nur sehr wahr, sondern auch sehr, sehr komisch." Die Bild meinte: "Bittere Wahrheiten, zuckersüß verpackt. Tiefe Einsichten. Zum Brüllen komisch."Der Darsteller: Martin Luding: Der gebürtige Berliner und heutige Wahlstuttgarter war nachseiner Schauspielausbildung bei Michael Gräwe in Berlin in zahlreichen TV-Serien zu sehen, unter anderem "Fünf Sterne", "Klinikum Berlin Mitte", "Hinter Gittern" und "Großstadtträume". Im "zweiten Leben" ist der diplomierte Wirtschaftswissenschaftler geschäftsführender Gesellschafter einer Film- und Theaterproduktionsfirma in Stuttgart. Zusammen mit Roland Baisch und Michael Schiller schrieb Martin Luding sich die Hauptrolle in "Männerabend" auf den Leib. In der Solo-Comedy "Hi Dad!" widmete er sich, wieder in der Regie von Esther Schweins, den Freuden des Vaterwerdens. Gemeinsam mit seinem CAVEMAN Kollegen Kristian Bader entwickelte er sein Solo-Stück "Auf und davon. Nackt über die Alpen!". Seit 2002 ist Martin Luding als CAVEMAN deutschlandweit unterwegs und erntet aktuell in Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Fürth und Ulm Abend für Abend tosenden Beifall.
Kulturhaus Lÿz, St.-Johann-Str. 18, Siegen
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[Karten](ID 61668) Veranstalter: Theater Mogul GmbH



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Samstag | 17.10.2026 | 19.00 Uhr
Theatrapack Siegen
Außer Kontrolle von Ray Cooney
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Dr. Richard Schleifenbaum, Geschäftsmann und Finanzexperte im Siegener Stadtrat, plant anstelle einer nächtlichen Sitzung in der Siegerlandhalle ein Schäferstündchen mit der Sekretärin des Oppositionsführers. Als sie jedoch in ihrer Suite im nahegelegenen Amedia Hotel eine Leiche entdecken, wird sein Assistent, Karl-Ludwig Krautschädel, der Mann für alle Fälle bestellt, um die Affäre im Sinne der Regierung zu regeln. Doch die Verwicklungen eskalieren, und einige unerwartete Gäste tauchen auf: Ein eifersüchtiger Ehemann, ein geldgieriger Kellner, eine engagierte Pflegekraft mit Ambitionen in Sachen Heirat, die sehr auf Ordnung bedachte Managerin des Hotels, ein orientierungsloser Privatdetektiv und nicht zuletzt die Gattin Schleifenbaum`s. Als die Leiche Auferstehungstendenzen hat, gerät die Situation zunehmend außer Kontrolle.
Der Autor Ray Cooney ist ein Meister der akribisch genau konstruierten Katastrophe. In atemberaubenden Tempo jagt er seine Figuren von einem Unglück ins nächste – sehr zur Freude der Zuschauer.
Ev. Erlöserkirche, Lessingstr. 33, Siegen
(ID 63728) Veranstalter: Theatergruppe Theatrapack Siegen



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Verschiedenes
Ausstellungen

21.08.2026 bis 18.10.2026
Di. - Sa.: 14.00 - 18.00 Uhr | So. & feiertags 11.00 - 13.00 Uhr + 14.00 - 18.00 Uhr
Verplant - Julian Irlinger
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In „Verplant“ zeigt Julian Irlinger die Animationsfilme The Curtain of Time (2025) und Chronotopia (2026) sowie eigens gestaltete Laternen. Die Filme thematisieren Stadt, Architektur und gesellschaftliche Vorstellungen von Fortschritt. In Endlosschleifen treffen Planung, Veränderung und Nostalgie aufeinander.
Irlinger greift dabei die Bildsprache von Animations- und Lehrfilmen der Nachkriegszeit auf, deren scheinbar einfache Formen stets auch gesellschaftliche Werte vermittelten. Die Laternen übertragen diese Auseinandersetzung in den Ausstellungsraum und verbinden Architektur, pädagogische Anleitung und tradierte Vorstellungen vom Wohnen.
Begleitend entwickelt oxfordberlin ein Screeningprogramm zu den Verbindungen von Stadtraum, Architektur und künstlerischer Produktion.
| HINWEIS: Laufzeit: 21.8.–18.10.2026
Städtische Galerie Haus Seel, Kornmarkt 20, Siegen
+49 (0)271 21624
(ID 63760) Veranstalter: Kunstverein Siegen



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06.09.2026 bis 31.10.2026
Mo. bis Fr. 10 - 18 Uhr / Sa. 10 - 16Uhr
Wolfgang in der Wiesche: IRRATIONAL
two brain halves communicating – and coming to a conclusion
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Unter dem Titel IRRATIONAL – two brain halves communicating – and coming to a conclusion stellt Wolfgang in der Wiesche vom 6. September bis 31. Oktober 2026 in der Art Galerie in Siegen Malerei aus. Wolfgang in der Wiesche ist ein multidisziplinärer, international arbeitender Künstler, der in den Medien Malerei, Grafik, Fotografie, Installation/ Medienkunst und Komposition/ Musik arbeitet. IRRATIONAL geht zurück auf ein Projektvorhaben in der Wiesches aus der Corona-Zeit, das vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW gefördert wurde. Sein ursprünglicher Titel lautete: FEAR NO FEAR – IMPOSITIONeS – über das Irrationale. Die einfache These: Malerei ist irrational. Paradox scheint, in der Zeit gesellschaftlicher Polarisierungen das Irrationale zu feiern. Das Interesse gilt der Wahrnehmung. Durch Un-Sinn ‚die Sinne schärfen‘ (nicht die Waffen!). Das Irrationale als erkenntnisstiftende Kraft zu feiern. So theoretisch und politisch das klingt, so frei, farbig und lebendig ist das Thema im Werk in der Wiesches malerisch umgesetzt. In seinen Bildern begegnen sich Humor und Abgrund, Ordnung und Chaos, Ernsthaftigkeit und spielerischer Unsinn. Klänge und Rhythmen und musikalische Strukturen sind wesentliche Träger der Bildwelten. Diese oszillieren zwischen Figuration und Abstraktion, zwischen erzählerischen Fragmenten und offenen Bedeutungsräumen. Sie laden ein, nicht sofort verstehen zu wollen, sondern wahrzunehmen – mit den Augen, dem Körper und der Imagination. So wird daraus eine Einladung zum Erlebnis, die produktive Kraft des Nicht-Wissens und der Mehrdeutigkeit zu entdecken. Wolfgang in der Wiesche plädiert für die Freiheit des Unberechenbaren und für eine Kunst, die ihre gesellschaftliche Wirkung gerade aus ihrer sinnlichen Widerständigkeit bezieht. IRRATIONAL – two brain halves communicating – and coming to a conclusion ist eine Feier freien Denkens, des Denkens von Freiheit, des Zufalls, des Irrtums, der Fantasie.
Art Galerie, Fürst-Johann-Moritz-Str. 1, Siegen
0271/339603
(ID 63351) Veranstalter: Art Galerie



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13.09.2026 bis 29.11.2026
Mi, Do, Fr, Sa + So: 14 - 18 Uhr
Unterwegs in Namibia mit Guido Kettner
Bunte Einblicke in spannenden Lebenswelten und ein Blick auf einen dunklen Aspekt deutscher Geschichte
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Namibia ist ein Land voller landschaftlicher Kontraste und kultureller Vielfalt. Zugleich ist seine Geschichte eng mit Deutschland verbunden. Die neue Sonderausstellung im Museum Wilnsdorf verbindet eindrucksvolle Fotografien mit einem wichtigen Kapitel deutsch-namibischer Geschichte. Vom 13. September bis 29. November 2026 zeigt Fotograf Guido Kettner Aufnahmen aus dem südwestafrikanischen Land.
Die Ausstellung „Unterwegs in Namibia mit Guido Kettner“ macht die Schönheit Namibias sichtbar und lenkt zugleich den Blick auf die deutsche Kolonialgeschichte. Von 1884 bis 1915 stand das heutige Namibia als Deutsch-Südwestafrika unter deutscher Herrschaft. Diese Zeit war geprägt von Enteignung, Ausbeutung und Gewalt. Besonders die Herero und San litten unter der Kolonialherrschaft. Nach dem Ersten Weltkrieg übernahm Südafrika die Verwaltung, 1990 wurde Namibia unabhängig.
Seit vielen Jahren nimmt Guido Kettner die Besucherinnen und Besucher des Museums Wilnsdorf mit auf außergewöhnliche Reisen. Nach Ausstellungen über Kanada, Alaska, Grönland und afrikanische Nebelwälder eröffnet er nun einen einfühlsamen Blick auf Namibia. Seine Fotografien zeigen beeindruckende Landschaften, eine vielfältige Tierwelt und den Alltag der Menschen. Zu sehen sind unter anderem San, Herero, Himba und Ovambo. Die Aufnahmen begegnen den Menschen und ihren Lebenswelten mit Respekt und großer Nähe.
Die fotografische Reise führt durch die Kalahari, die Namib – die älteste Wüste der Welt – und das namibische Bergland bis zum Königsstein, dem höchsten Gipfel des Landes. So entsteht ein facettenreiches Bild von Namibias Landschaften, Kulturen und Menschen.
Ergänzt wird die Ausstellung durch „Geteilte Geschichte – die Kolonialzeit und ihre Auswirkungen in Namibia und Deutschland“ von Studierenden der Universität Siegen. Sie beleuchtet die historischen Verflechtungen und deren Folgen bis in die Gegenwart.
Museum Wilnsdorf, Rathausstr. 9, Wilnsdorf
02739/802211
(ID 63662) Veranstalter: Museum Wilnsdorf



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25.09.2026 bis 08.11.2026
Mi., Sa., So., jeweils 14 – 17 Uhr
Bruno Obermann: „Von mir aus“
Malerei
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Der Netpher Künstler Bruno Obermann, der seine Kunst seit über 40 Jahren auch international ausstellt, zeigt in dieser Schau neueste Arbeiten sowie erstmals Bilder aus den 80er Jahren, die in jüngster Zeit überarbeitet und/oder ergänzt und fortgeführt wurden. Aufgrund der historischen Räumlichkeiten sind diesmal vorwiegend kleinformatige Exponate zu sehen, die aber dadurch trotzdem an Dynamik und Kraft nichts verlieren.
Der Mannheimer Kunsthistoriker Dr. Helmut Orpel erwähnt insbesondere den „sehr authentischen Charakter der Kunst Obermanns und hebt deren Grundlage auf der Basis hart erarbeiteter Erfahrungen mit Farbe, Form und Material“ hervor. Die Spontanität bleibe für den Betrachter spür- und erlebbar, wobei keines der Bilder vollständig enträtselt werden könne, das Kolorit dominiere und das freie Spiel der Kräfte, welches sich aus dem Wechselspiel der Farbe, der stofflichen Substanz und der Form ergibt.
4Fachwerk Mittendrin Museum Freudenberg, Mittelstraße 4-6
02734/7223
(ID 63847) Veranstalter: 4FACHWERK Museum Freudenberg e.V.



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09.10.2026 bis 02.11.2026
Mo, Sa + So: 15-17 Uhr / Mi + Fr: 12-17 Uhr / Do: 08-17 Uhr
Denkräume
Bilderausstellung von Reiner Olesch
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Das Kulturbüro Burbach freut sich, den Siegener Künstler in der Römergalerie in Burbach präsentieren zu können. Es werden neue und Arbeiten der letzten Jahre gezeigt.
Ein Schwerpunkt sind großformatige Leinwandarbeiten mit Collage, Übermalung und Druck sein. Sie bilden durch ihre Bild- und Textcollagen im Untergrund „Denkräume“, die es zu entdecken gilt.
Die kleinformatigen Assemblagen in kastenähnlichen Rahmen haben alle denselben Aufbau: Collage, Farben, Alltagsfundstücke und ausgeschnittene Zeitungsüberschriften erzeugen in der Betrachtung miteinander einen Denk-Raum: Dabei geht es um Inhaltliches. Konkret sind aber nur die zusammengestellten Objekte - die Entschlüsselung liegt beim Betrachter.
Die Ausstellung ist bis zum 02. November zu sehen.
Neue Römergalerie, Nassauische Str.8, Burbach
(ID 64196) Veranstalter: Kulturbüro Burbach, Nassauische Straße 8, 57299 Burbach



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